Wir sind ein exist gefördertes Cleantec-Startup aus München.
Wir wollen helfen, Emissionen zu senken. Das machen wir, indem wir innovative Produkte entwickeln, die Heizungssysteme monitoren. Nutzende haben dann leicht verständliche Informationen über den Zustand ihres Heizungssystems und können Optimierungen oder Reparaturen vornehmen lassen. Ihr glaubt gar nicht, was da für ein Einsparungspotential schlummert.
Wir suchen ständig nach Menschen, die Lust haben, uns im Rahmen einer Abschlussarbeit oder eines Praktikums auf unserer Mission zu unterstützen. Hier findest du ein paar Themen, an denen du arbeiten könntest.
Praktika und Abschlussarbeiten bei uns dauern 3–6 Monate, ein sofortiger Start ist möglich.
Hintergrund
Der größte Anteil an den Betriebskosten in Privathaushalten entfällt auf Heizen und Warmwasser. Obwohl es sich bei Heizungsanlagen um komplexe Systeme handelt, werden sie selten geprüft. Besonders betroffen sind Solarthermieanlagen, bei denen laut Verbraucherzentrale 65 % einen Optimierungsbedarf aufweisen und 7 % unbemerkt stillstehen. Ausfälle und ein verringerter Leistungsgrad werden durch das primäre Heizsystem (56,2 % Gasheizungen) kompensiert. Das erzeugt unnötige Kosten und CO₂-Emissionen. Wir bei mikroFox entwickeln deswegen ein ohne Fachkenntnisse nachrüstbares IoT-Gerät für den kontinuierlichen Leistungs- und Effizienzcheck bei Solarthermieanlagen.
Praktika
Du kannst deine Skills bei uns in vielen Bereichen einbringen. Wenn du dich zum Beispiel technisch austoben willst, könntest du uns bei der Montage von Elektronikkomponenten, der Konstruktion und dem 3D-Druck von Bauteilen oder der Erstellung einer Dummy-Solarthermiesteuerung für Produkttests unterstützen. Oder du könntest eine Montagestation aufbauen. Wir brauchen auch immer Support bei gestalterischen Themen wie Flyern und Merch-Artikeln, dem UI/UX-Design unserer Softwareprodukte oder der Installationsanleitung, die von einer gedruckten Variante bis hin zu Videoanleitungen reichen kann. Schreib uns gerne eine Mail an jobs@mikrofox.de. Dann können wir uns näher kennenlernen und über unsere Zusammenarbeit quatschen.
Themen
Institute für Betriebswirtschaftslehre
Marktvalidierung & Marketing
Problemstellung
Der geplante Markteintritt unseres Early-Stage Startups mikroFox erfordert eine breite und digitale Validierung von Kaufbereitschaft und Preisakzeptanz im Markt vor unserem Marketeintritt. mikroFox fehlt bislang eine aktive Präsenz auf Website und Social-Media-Kanälen basierend auf einem bereits bestehenden Corporate Design (Farben, Typografie, Slogans). Ohne diese sichtbare digitale Präsenz kann weder das Marktinteresse vor dem eigentlichen Verkaufsstart getestet, noch können Vertrauen und Reichweite bei der Zielgruppe und bei potenziellen Vertriebspartnern aufgebaut werden.
Zielsetzung
Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung einer datengestützten Strategie zur Marktvalidierung und zum Aufbau der digitalen Sichtbarkeit von mikroFox im Vorfeld des Markteintritts.
- Recherche, Vergleich und Auswahl geeigneter Methoden zur Marktvalidierung (z. B. Online-Umfragen, weiterführende Interviews, Landingpage-/Smoke-Tests, Vorbestell-Kampagnen) und Entwicklung einer für mikroFox passenden Validierungsstrategie.
- Durchführung der ausgewählten Validierungsmethode(n) zur Prüfung von Marktnachfrage, Kaufbereitschaft und Preisakzeptanz bei Solarthermie-Besitzern.
- Aufbau einer Social-Media-Strategie inkl. Kanalauswahl, Redaktionsplan und ersten Beiträgen zur Steigerung der Markenbekanntheit vor Verkaufsstart.
- Messung und Auswertung von Reichweite, Engagement und Conversion (z. B. Anmeldungen, Interessensbekundungen) zur Bewertung der Marktresonanz.
- Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Vertriebs- und Marketingstrategie.
- Konzeption und Umsetzung eines Newsletters und einer Warteliste.
Methodik
- Systematische Recherche und Bewertung gängiger Marktvalidierungs-Methoden für Early-Stage-Hardware-Startups hinsichtlich Aussagekraft, Aufwand und Passung zu mikroFox.
- Konzeption und Durchführung der ausgewählten Methode(n).
- Wettbewerbs- und Kanalanalyse (Website- und Social-Media-Auftritte vergleichbarer Cleantech-/Energie-Startups) zur Ableitung geeigneter Kommunikationskanäle und -formate.
- Aufbau und redaktionelle Betreuung ausgewählter Social-Media-Kanäle (z. B. LinkedIn, Instagram) inkl. Redaktionsplan und Content-Erstellung (Text, Bild, ggf. Video) auf Basis des mikroFox-CI-Dokuments (Farben, Typografie, Slogans).
- Einrichtung von Tracking- und Analyse-Tools (z. B. Website-Analytics, Social-Media-Insights) zur laufenden Erfolgsmessung.
- Regelmäßige Abstimmung mit dem Gründungsteam und Einbindung der Ergebnisse in die Go-to-Market-Vorbereitung vor dem geplanten Verkaufsstart.
- Konzeption und technische Umsetzung eines Newsletters und einer Warteliste.
Institute für Erneuerbare Energien
Entwicklung einer Kalibrierstation für ein IoT-Gerät zur Überwachung von Leistung und Effizienz von Solarthermieanlagen
Problemstellung
Für eine hohe Genauigkeit bei der Erfassung der Anlagenleistung muss die Sensorik im Zuge des Fertigungsprozesses zuverlässig getestet und kalibriert werden. Bauteiltoleranzen der Anlege-Temperatursensoren machen einen automatisierten Abgleich erforderlich. Bisher fehlt eine serientaugliche Testumgebung für die Qualitätssicherung und Parametrierung unserer IoT-Hardware.
Zielsetzung
Das Ziel ist die Konzeption, der Aufbau und die Validierung einer automatisierten Kalibrierstation für die IoT-Hardware im Serienfertigungsprozess.
- Entwicklung eines Hardware-Teststands zur Erzeugung definierter thermischer Referenzen.
- Automatisierte Ermittlung von Korrekturfaktoren für die Anlege-Temperaturfühler.
- Überprüfung der Messgenauigkeit und Prozessstabilität der Prüfstation zur Reduktion von Prüfzeiten in der Fertigung.
Methodik
- Auslegung des mechanischen und elektrischen Prüfstandaufbaus mit hochpräziser Referenz-Sensorik für Temperatur und Signalgenerierung.
- Programmierung einer Test-Firmware und Ablaufsteuerung zur Prüfstandsautomatisierung und Datenerfassung.
- Durchführung von Messreihen zur Quantifizierung von Fertigungstoleranzen der Sensormodule.
- Statistische Prozessvalidierung der Kalibrierstation bezüglich Wiederholgenauigkeit und Messunsicherheit.
Analyse potentieller Wärmeerzeuger bei denen ein Mangel an Funktions-Überwachung besteht und welche wirtschaftlich von einem nachrüstbaren Monitoring-System profitieren würden
Problemstellung
Viele thermische Wärmeerzeuger im Gebäudebestand (wie Wärmepumpen, Pelletkessel sowie klassische Öl- und Gasheizungen) weisen wie Solarthermieanlagen eine strukturelle Überwachungslücke auf. Während die zugeführte Primärenergie erfasst wird, bleibt der tatsächliche thermische Nutzenergie-Output im Bestand größtenteils unüberwacht. Schleichende Effizienzverluste oder Fehlfunktionen bleiben für Betreibende lange unbemerkt, was zu erhöhten Betriebskosten und unnötigen CO₂-Emissionen führt. Die Nachrüstung herkömmlicher Messsysteme scheitert häufig an hohen Installationsbarrieren und Fachhandwerkerkosten. Mit einer Analyse, welche weiteren Wärmeerzeuger wirtschaftlich und technisch von einem laientauglichen, nachrüstbaren IoT-Monitoring-System profitieren können, wird die Entscheidung für die nächste Entwicklung in der Produktpalette getroffen.
Zielsetzung
Das Ziel ist die Identifikation, technologische Bewertung und wirtschaftliche Potenzialanalyse weiterer Wärmeerzeuger für den Einsatz eines nicht-invasiven Überwachungssystems.
- Identifikation von Wärmeerzeugertypen im Gebäudesektor mit bestehendem Mangel an Funktions- und Effizienzüberwachung.
- Analyse der technischen Machbarkeit einer nicht-invasiven Sensoranbringung und Datenerfassung bei alternativen Anlagentypen.
- Bewertung des Amortisationspotenzials für Endnutzende und Gewerbekunden durch die Behebung unbemerkter Leistungsverluste.
- Ableitung einer fundierten Entscheidungs- und Priorisierungsmatrix zur strategischen Erweiterung der Produktplattform.
Methodik
- Markt- und Bestandsanalyse relevanter Wärmeerzeuger hinsichtlich Verbreitung, Fehleranfälligkeit und Überwachungsgrad.
- Thermodynamische Bewertung der Übertragbarkeit des nicht-invasiven Messprinzips (Anlegefühlersensorik und indirekte Erfassung) auf andere Heizsysteme.
- Erstellung von Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Amortisationsmodellen zur Ermittlung von Kundennutzen und Zielpreisen.
- Qualitative Experteninterviews mit Marktteilnehmern (z. B. Energieberatungen, SHK-Großhandel und Wohnungsbaugesellschaften) zur Validierung des Marktpotenzials.
Wir haben noch weitere Themen, die wir hier nicht öffentlich auflisten können. Sprich uns einfach an, wir finden sicher etwas Passendes für dich.
Institute für Geoinformatik
Machine-Learning-Algorithmus zur Erkennung von Solarthermie-Kollektoren auf Gebäudedächern und Feststellung der zugehörigen Adressdaten
Problemstellung
Für den B2C-Direktvertrieb fehlen öffentlich zugängliche Registerdaten über dezentral installierte Solarthermieanlagen im Gebäudebestand. Unser automatisierte Vertriebsansatz erfordert die genaue räumliche Verknüpfung erkannter Kollektorflächen mit Gebäude- und Adressdaten aus Kataster- oder Geodatenbanken, um Haushalte gezielt anschreiben zu können.
Zielsetzung
Das Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung einer KI-gestützten Geodaten-Pipeline zur Identifikation von Solarthermie-Kollektoren auf Dächern und zur Zuordnung der entsprechenden Postadressen.
- Entwicklung eines Computer-Vision-Modells zur Detektion und Differenzierung von Solarthermieanlagen auf hochaufgelösten Luftbildern.
- Automatisierter räumlicher Verschnitt der erkannten Dachgeometrien mit Gebäudegrundrissen und Flurstücksdaten zur Adressermittlung.
- Optimierung der Klassifikationsgenauigkeit zur Minimierung von Streuverlusten bei der Kundenakquise.
- Aufbau eines skalierbaren Prozesses zur regionalen Potenzialanalyse von Solarthermiebeständen.
Methodik
- Akquise, Vorverarbeitung und Annotation von hochaufgelösten Satellitenaufnahmen.
- Verwendung und Kombination von Aufnahmen in verschiedenen Wellenlängen.
- Training und Fine-Tuning von Deep-Learning-Architekturen zur Bildsegmentierung und Objekt-Klassifikation (z. B. Mask R-CNN, YOLO oder U-Net).
- Implementierung räumlicher Analysen zur automatischen Verknüpfung von Detektionskoordinaten mit Gebäudeadressen.
- Evaluierung der Modellleistung anhand repräsentativer Testgebiete und Validierung der ermittelten Adressdatenbank.
Deine Vorteile
- Einblicke in ein Early-Stage-Startup mit exist Förderung
- zentrales Büro direkt an der HM (10 min vom Hbf)
- schöner Garten für Meetings und Brainstormings und Pausen
- natürlich arbeiten wir flexibel und auch gerne mal remote (Workation möglich)
- viele Teamevents, auch mit anderen Startups (Pasta-Party, Wandern, Picknick, ...)
- intrinsisch motiviertes und sozial eingestelltes Team
- eigenverantwortliches Arbeiten mit großem Einfluss auf unser Produkt, unsere Strategien und uns selbst
Was für dich dabei? Meld dich bei uns!
Wenn dir das Thema gefällt, du dich für die Energiewende begeisterst und im besten Fall schon Erfahrung mit diesen Themengebieten hast, bist du genau richtig.
Unser Büro ist an der Hochschule München (Lothstraße) gelegen, mit einem schönen Garten, wo du auch mal im Liegestuhl deine Ideen kreisen lassen kannst. Natürlich kannst du auch gerne remote arbeiten, dann verpasst du halt den coffee for free.
Wir freuen uns auf deine Nachricht! Bewirb dich direkt über unser Formular (Lebenslauf hochladen & ein paar Fragen beantworten) oder schreib uns einfach eine Mail.